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Für Träume streiten? 1968 und seine Wirkungen

Beginn Datum
Läuft
08.01.18
Beginn Uhrzeit
18:00 Uhr
Ende
12.01.18, 13:00 Uhr
Veranstalter
Pastoralkolleg Meißen in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Meißen
Ort
Klosterhof Meißen
Kategorie
Thematisches Kolleg
Info
Die 1960er Jahre trieben in vielen Ländern Menschen auf die Straße, um für ihre Träume, Hoffnungen, eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, Aufbruch und Wandel zu streiten. Beflügelt durch die amerikanische Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King, verbunden in der Opposition zum Vietnamkrieg und dem Wunsch nach einem friedvollen, gerechten Zusammenleben nahm mancherorts eine „kleine Kulturrevolution“ (Gerd Koenen) ihren Weg, während anderswo, wie in Prag, Reformbewegungen und Proteste blutig niedergeschlagen wurden.
Noch nach 50 Jahren ranken sich zahlreiche Mythen und Kontroversen um das Jahr 1968 und seine Wirkungen. War 1968 notwendig für die Modernisierung von Glaube, Kultur, Gesellschaft und Politik? Wo finden sich heute Spuren? Helfen die damals wichtigen theologischen und geistlichen Impulse bei der Suche nach dem Weg der Kirchen im 21. Jahrhundert? Ist die Welt durch 1968 und die 68er besser geworden oder auf Abwege geraten? Und lohnt es sich auch heute, für Träume zu streiten oder genügt ein „weiter so“? Die Tagung widmet sich den historisch-politischen Kontexten von 1968 ebenso wie ihren politischen und theologischen Diskursen und Wirkungen in Ost und West.
Kooperation mit der Evangelischen Akademie Meißen
Zielgruppe: Politisch und gesellschaftlich Interessierte, kirchliche Mitarbeitende in Beruf und Ehrenamt, Pfarrerinnen und Pfarrer
Leitung und Referierende:  Dr. Heiko Franke, Dr. Julia Gerlach, Michael Markert, Prof. Dr. Ulf Liedke, Weinböhle  u.a. Kosten                                               
Kosten: 80,00 EUR
Anmeldung bis 16. Dezember 2017 über das Pastoralkolleg Meißen